Wer auf den Gipfel will, muss gute Bedingungen haben

Zum Wintersportgipfel der Sächsischen Staatsregierung erklärt Albrecht Pallas, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

“Der Wintersportgipfel hat deutlich gezeigt: gute Rahmenbedingungen und Wertschätzung für Trainerinnen und Trainer sind ein wichtiger Standortfaktor für erfolgreichen Sport. Wir wollen, dass Sachsen in der ersten Liga spielt und sich international messen kann. Die Sportstätten sind dabei der Rahmen. Das Herz des Sportlandes Sachsen aber, sind die Menschen, die Trainerinnen und Trainer, Ehrenamtlichen und Sportlerinnen und Sportler.

Die Wintersportstrategie setzt daher drei Schwerpunkte: Breitensport für die ganze Gesellschaft, Engagement für Breiten- und Spitzensport und Sportstätteninfrastruktur. Denn: Es gibt keinen Spitzensport ohne Breitensport. Es gibt keinen Breitensport ohne Ehrenamt. Es gibt kein Ehrenamt ohne ordentliche Bedingungen. Dafür braucht es gute Sportstätten. Dafür braucht es Vorbilder aus dem Spitzensport. Dafür braucht es Wintersportangebote auch in Kitas und Schulen. Dafür braucht es auch die Würdigung des Ehrenamtes. Dafür braucht es eine gute Trainerausbildung.

Hier ist Zeit ein wichtiger Faktor. Wir setzen uns vehement dafür ein, dass Sachsen endlich ein Gesetz für fünf Tage Bildungszeit bekommt. Während CDU-Fraktionschef Hartmann das ablehnt und als ‘verfehlte Sozialromantik’ und ‘Förderung für Whiskey-Seminare an der Volkshochschule oder Kurse für angstfreies Töpfern’, diffamiert, stehen wir klar an der Seite der Engagierten und des Landessportbundes. Denn das sind Gelingensbedingungen für ein erfolgreiches Sportland Sachsen. Von der Basis bis zur Spitze. Vom ehrenamtlich organisierten Breitensport für tausende Kinder und Jugendliche, bis hin zu den Olympiastützpunkten in den verschiedenen Sportarten, die wir in Sachsen langfristig halten und stärken wollen.”