Unternehmensbesuch bei GlobalFoundries Dresden

In der vergangenen Woche habe ich gemeinsam mit den beiden Europaabgeordneten Matthias Ecke und Birgit Sippel sowie SPD-Stadtrat Magnus Hecht das Werk von GlobalFoundries in Dresden besucht.

Dort haben wir gemeinsam mit Unternehmensverantwortlichen und dem Betriebsrat über die weiteren Zukunftspläne der Firma gesprochen. Dabei ging es nicht nur um die Entwicklung des gesamten Halbleiterstandorts in Dresden, sondern auch um Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz und digitale Grundrechte, die die gesamte Gesellschaft noch eingehend beschäftigen werden. Deutlich wurde auch, dass GlobalFoundries die Themen Ausbildung und Fachkräftemangel umtreibt, denn hochqualifizierte Fachkräfte sind für die weitere Entwicklung essenziell.

Es ist insgesamt eine erfreuliche Entwicklung, dass so viele Hightech-Unternehmen für sich im Dresdner Norden eine Zukunft sehen und dort einen Standort auf- oder ausbauen wollen. Das zeigt das große Potential unserer Stadt. Dresden kann hier bei der notwendigen Transformation der deutschen Wirtschaft im Angesicht von Klimawandel und digitalem Wandel mutig vorangehen.

Die mehr als erfreulichen Unternehmensansiedlungen in Dresden werden für viele zusätzliche und gut bezahlte Arbeitsplätze in unserer Stadt sorgen. Damit davon auch alle Dresdner:innnen profitieren können, müssen wir uns als Stadt entsprechend vorbereiten. Zum Beispiel muss mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Es muss auch gemeinsam mit den Nachbarkommunen und Gemeinden ein Konzept für Gewerbeflächen entstehen, welches nicht zur Verdrängung bestehender Unternehmen führt. Auch muss ein Verkehrskonzept entstehen, das den Dresdner Norden gut, sicher und umweltfreundlich anbindet.

Die SPD Dresden hat hierzu bereits einen entsprechenden Ansiedlungsplan vorgelegt und befindet sich derzeit im Austausch mit der Stadtgesellschaft darüber: 10-Punkte-Plan für Ansiedlungen der SPD Dresden .

Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass wir Dresden klug und umsichtig auf die Ansiedlungen vorbereiten und wir damit eine Erfolgsgeschichte für die ganze Stadt und alle Dresdnerinnen und Dresdner schaffen.