Pallas: Ein Job muss für ein gutes Leben reichen

+++ Unterstützung für Arbeitskampf +++ Mindestlohn von 12 Euro hilft vielen Dresdnerinnen

Anlässlich der Berichterstattung zur steigenden Bedeutung von Zweitjobs für viele Sächsinnen und Sachsen aufgrund geringer Löhne erklärt der Dresdner SPD-Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas:

„Die wachsende Zahl der Minijobs in Sachsen zeigt auf, dass wir weiter mit aller Kraft für bessere Löhne kämpfen müssen. 120000 Menschen in Sachsen bekommen gerade mal den Mindestlohn. Sachsen nimmt den traurigen letzten Platz bei der Tarifbindung ein. Noch nicht einmal zwei von fünf Unternehmen zahlen Tariflohn. Die Probleme sind in DD ähnlich wie in anderen Städten: die Schere zwischen Arm und Reich spaltet die Stadt. Auch in Dresden sind viele Menschen in der Grundsicherung oder verdienen nur den Mindestlohn – die Friseurin, der Kassierer, der Paketbote. Für uns ist klar: Ein Job muss für ein gutes Leben reichen.

Darum kämpfen wir an der Seite der Gewerkschaften für bessere Löhne. Die Erfolge vieler Arbeitskämpfe in den letzten Jahren machen Mut. Gerade ostdeutsche Arbeitnehmer verdienen genauso viel wie ihre westdeutschen Kolleginnen. Als SPD stehen wir an der Seite der Dresdner Beschäftigten, die sich die Ungerechtigkeit und Niedriglöhne nicht länger bieten lassen wollen. Unser Ziel ist klar: gute Löhne, mit denen die Dresdner ihr Leben gut bestreiten können und nicht mehr jeden Cent umdrehen müssen, auch im Alter.

Darum kämpft die SPD auch für einen Mindestlohn von 12 Euro. Das würde nicht nur den 120.000 Mindestlöhnern in Sachsen helfen. Denn mit einem höheren Mindestlohn steigen auch die Löhne, welche knapp darüber sind. Das würde also auch eine Gehaltserhöhung für viele Menschen in Dresden bringen und unsere Stadt etwas gerechter machen. Jede Arbeit verdient Respekt und gerechte Bezahlung. Dafür kämpft die SPD zur Bundestagswahl.“