Für eine aufgabenorientierte Personalentwicklung in Sachsen

[Artikel aus der SüdPost N° 7]

 

Am 15. Juni wurde der vom Regierungs-Kabinett in Auftrag gegebenen Abschlussbericht der „Kommission zur umfassenden Evaluation der Aufgaben, Personal- und Sachausstattung“ (Personalkommission) vorgestellt. Darin werden Möglichkeiten einer zukünftigen Personalbedarfsplanung aufgezeigt. Diese einzuführen und damit den Öffentlichen Dienst im Freistaat Sachsen zukunftsfest zu machen ist unser sozialdemokratischer Beitrag in der Koalition. Wir wollen eine aufgabenorientierte Personalplanung, die die Handlungsfähigkeit unseres Staates sichert. Die Kommission hat gut vorgearbeitet, der Prozess muss nun fortgeführt werden.

Der Abschlussbericht bildet eine gute Grundlage, auf der wir weiterarbeiten können. Wir gestalten gerade die Personal- und Stellenentwicklung neu. Dieser Prozess braucht Zeit. Die Regierung aus CDU und SPD hat sich darauf verständigt, in einer besonderen Stelle in der Staatskanzlei die Arbeit der Personalkommission fortzusetzen. Dabei soll in den nächsten zwei Jahren für alle Ministerien und nachgeordnete Stellen der Stellenbedarf nach zu erfüllenden Aufgaben möglichst genau ermittelt werden. Die Ergebnisse dieser geplanten Stabsstelle werden auch auf den Doppelhaushalt 2019/2020 Einfluss haben und müssen entsprechend berücksichtigt werden. Das Ziel der SPD ist ein neues Personalentwicklungskonzept für Sachsen, welches das alte Stellenabbaukonzept der schwarz-gelben Vorgängerregierung endgültig beerdigt. Das ermöglicht eine weitsichtige Personalplanung.