„Was macht ihr eigentlich für Menschen mit Behinderungen?“

Am Montag traf ich mich mit einer Besuchergruppe des Herbert-Wehner-Bildungswerkes im Rathaus. Es waren Menschen mit Behinderungen, welche an einer Veranstaltungsreihe zu Inklusion des Bildungswerks teilnahmen. Der letzte Termin war der Besuch im Dresdner Rathaus. Nach einem Gespräch mit der Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden und einer Führung durch das Büro der Oberbürgermeisterin durften die Besucher*innen sogar das Goldene Buch der Stadt anschauen.

In der abschließenden Gesprächsrunde in den Räumen der SPD-Stadtratsfraktion wollten die Besucher*innen wissen, was man als Stadtrat oder Stadträtin so macht und wie Beschlüsse zustande kommen. Natürlich war ihnen auch wichtig, was wir in Dresden konkret für Menschen mit Behinderungen tun. Einiges konnten wir als SPD-Fraktion schon erreichen, wie ein Umbauprogramm für Bushaltestellen oder mehr barrierefreie Wahllokale. Es gibt aber immer noch viele Baustellen. Wir werden da dran bleiben.

Es wurden konkrete Verbesserungsvorschläge wie der Umbau von Haltestellen oder Barrierefreiheit in Verwaltungsgebäuden angesprochen. Wir waren uns einig, dass es eine 100% barrierefreie Stadt nie geben kann. Aber alle sollten sich bemühen, sich diesem Ideal immer weiter anzunähern.

Ein Angebot aus der Gruppe werde ich gern annehmen. Die Stadt oder einzelne Stadtteile aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers zu erleben. Wann ich das mache, ist noch offen. Ich werde das aber auf jeden Fall ausprobieren.

In Vorbereitung auf das Treffen bin ich wieder auf einen kurzen Film gestoßen, indem ich erkläre, wie Ratsarbeit funktioniert. Meine Stadtratsfraktion hatte ihn vor einiger Zeit produziert und den möchte ich nicht vorenthalten.