39. Grundschule wurde 2006 nur außen saniert

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Die plötzliche Schließung der Schule war gestern Abend Thema im Stadtrat

Wo liegen die Ursachen für die plötzliche Schließung der 39.Grundschule? fragte SPD-Stadtrat Albrecht Pallas gestern Abend in der Fragestunde des Stadtrats.

2006 sei das Äußere der Schule saniert worden. Der Innenbereich wäre erst für spätere Jahre vorgesehen, antwortetet Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU). Doch nach der Sanierung hätten sich bereits 2007 erste Risse an den rund 130 Jahre alten Bögen und Decken gezeigt. Ursache seien vermutlich Konstruktionsprobleme. Weil die Schule befürchtet, dass die Risse größer werden, habe die Stadt einen Statiker mit einem Gutachten beauftragt. „Nachdem dieser die Befürchtungen bestätigt hat, sind wir sofort auf Nummer sicher gegangen“, sagt Vorjohann. Jetzt werde daran gearbeitet, die Schule bis zum Beginn des neuen Schuljahres wieder voll nutzbar zu machen. Die Schüler werden derzeit im benachbarten Gymnasium unterrichtet.

Grundsätzlich würde die Bauaufsicht alle fünf Jahre die Dresdner Schulen überprüfen, versicherte der Finanzbürgermeister. SPD-Fraktionschef Peter Lames sieht in der plötzlichen Schließung der Schule einen Warnschuss zur rechten Zeit: Angesichts der Diskussionen um Kürzungen bei der Schulsanierung, müsse der Stadtrat sich endlich für das Wohl der Kinder entscheiden. Derzeit häuften sich die Alarmzeichen in der Dresdner Schullandschaft. Erst im März wurde drei Viertel aller Dresdner Schulen mangelhafter Brandschutz attestiert. Fast 80 Prozent aller Dresdner Schulen sind unsaniert. 650MillionenEuro beträgt der Sanierungsstau insgesamt.

Hier können Sie die Antwort der Stadtverwaltung nachlesen.

 
 

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